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Freunde finden in einer neuen Stadt

Alle Millennials brauchen sie. Egal ob man im Heimatdorf wohnt, in der nächstgrösseren Stadt oder am anderen Ende der Welt. Kein Baguette und kein Croissant, ja noch nicht einmal die weltbeste Flasche Wein können sie ersetzten. Freunde sind das Salz in unser aller Leben!

Wie also stellt ein Millennial es an, in der neuen Stadt Freunde zu finden?

Das ist eigentlich gar nicht so schwer. Wir sind ja nicht die einzigen, die auf der Suche sind. 

Hier meine Tipps wie ihr in der neuen Stadt ganz schnell Freunde finden könnt!

Wie es von uns Millennials auch nicht anders erwartet wird, betrifft mein erster Tipp die sozialen Medien!

In Paris habe ich meine ersten Kontakte über Facebook gefunden. Gerade als Expat ist es in grossen Städten recht einfach, (zuerst einmal) andere Expat-Millennials zu treffen. Und mit etwas Glück sind bei diesen Treffen Menschen, mit denen ihr euch super gut versteht. Meine beste Pariser Freundin hab ich bei einem Expat-Apéro in einem der zahlreichen Parks in Paris getroffen.

Auch Meetup kann eine sehr gute Möglichkeit sein. Der Vorteil daran ist, dass man hauptsächlich Leute trifft, die die selben Interessen haben. Allerdings fand ich das weniger einfach, da ich immer das Gefühl hatte, die Gruppe kennt sich schon super gut und will eigentlich gar keine Neuzugänge mehr. Aber hey – ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Je nachdem wie gut eurer Französisch ist kann ich einen Besuch in einer Sprachschule empfehlen. Ich hab das persönlich nicht gemacht, da ich den Bedarf nicht hatte, kenne aber viele die dort internationalen Anschluss gefunden haben. Statt in eine Sprachschule zu gehen, habe ich mir 2 Tandempartner gesucht. Der grosse Vorteil dabei ist, dass es beides Mal echte Franzosen waren. Es wurde zwar keine super Freundschaft draus, aber es war immer wieder schön, sich auf ein Gläschen Wein oder einen Kaffee zu treffen und gemeinsam zu quatschen!

Ein anderer wichtiger Tipp ist das Ehrenamt! 

Ich habe das Gefühl, dass das in anderen Ländern nicht so gut funktionieren würde. Aber in Frankreich habe ich mich vielen associations angeschlossen, und habe dann deren Webseite oder soziale Medien gestaltet, bin mit älteren Menschen spazieren gegangen oder habe Kindern kostenlos Nachhilfe gegeben. Das sind nicht nur wertvolle Erfahrungen für mich, sondern ich habe dabei viele andere Mitglieder kennengelernt, mit denen mich heute tiefe Freundschaften verbinden.

Habt ihr schon mal überlegt, ob euer Hobby eventuell dazu geeignet ist, neue Kontakte zu knüpfen? Meldet euch im Chor an, gründet einen Buchclub – oder vielleicht gibt‘s ja in eurer neuen Stadt sowas wie ein Strick-Café? Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, und dank Internet ist es heute gar nicht mehr schwer, herauszufinden, was es alles gibt.

Und dann – last but not least – bleibt noch der Sport als Möglichkeit! Ich bin kein sportlicher Mensch und es ist mir sehr schwer gefallen, nach dem Yogakurs verschwitzt andere Mädels anzuquatschen. Aber hey, wenn ihr sportlich seid, dann versucht doch im Fitnessstudio Kontakte zu knüpfen, sprecht andere im Yogakurs oder sonst wo an – immerhin habt ihr direkt ein Gesprächsthema. 🙂

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Ideen liefern. Und vor allem Mut machen: Ich als Introvertierte weiss, dass es nicht immer leicht ist, den ersten Schritt zu tun und sich ins Getümmel zu schmeissen. Ich weiss aber auch, dass es die einzige Möglichkeit ist, Anschluss und Freunde in der neuen Stadt zu finden.

Was sind denn eure Erfahrungen? Wie habt ihre eure neuen Freunde gefunden?

1 Gedanke zu „Freunde finden in einer neuen Stadt“

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